Aktuell

NEUBAU FÜR DIE HOCHSCHULE FÜR WIRTSCHAFT UND UMWELT IN NÜRTINGEN

24.02.2016: NEUBAU FÜR DIE HOCHSCHULE FÜR WIRTSCHAFT UND UMWELT IN NÜRTINGEN

Nach unserem Wettbewerbsgewinn im Herbst 2013 wurde die Entwurfsplanung für das Informationszentrum zügig bearbeitet, durch sich ändernde Rahmenbedingungen und Vorgaben der Bauverwaltung aber immer wieder variiert. So wurden die Lage der Lufträume und Erschließungskerne, aber auch das Lüftungs- und Brandschutzkonzept mehrfach geändert, letztlich konnte die 2. HU – Bau aber im letzten Winter 2015 abgegeben werden.
Gleichzeitig wurde der Bauantrag bei der Stadt Nürtingen gestellt. Wir freuen uns über die heute erhaltene Baugenehmigung, die wir als wesentlichen Schritt in Richtung Realisierung dieses für die Hochschule so dringend benötigten Gebäudes ansehen. Denn trotz aller eingetretenen Verzögerungen soll schon nach der Sommerpause mit den Erd- und Verbauarbeiten begonnen werden, so dass auch der Rohbau noch in diesem Jahr begonnen werden kann.

FINANZAMT LEIPZIG I – GENEHMIGUNG ES-BAU

19.01.2016: FINANZAMT LEIPZIG I – GENEHMIGUNG ES-BAU

Die im Februar 2014 abgegebene Vorplanung (ES-Bau) für die bedarfsgerechte Unterbringung der Finanzämter Leipzig 1 (Leihhaus) und Leipzig 2 (Nordplatz) wurde zum Jahresende 2015 durch die SIB Zentrale genehmigt. Mit der Genehmigung erfolgte der Weiterplanungsauftrag zur Erstellung der EW Bau sowie der Bauauftrag zur Ausführung der vorgezogenen Maßnahmen am Leihhaus.
Hierzu fand heute die Anlaufbesprechung mit allen Beteiligten statt.
Noch im Herbst diesen Jahres sollen bei laufendem Betrieb des Finanzamtes die Umbaumaßnahmen beginnen. Sie enthalten den Einbau eines behindertengerechten Aufzuges am Haupteingang, die Verlagerung und Neugestaltung der IA – Stelle und die Neuorganisation von Anlieferung und Poststelle. Durch diese Maßnahmen werden die Erschließung wesentlich übersichtlicher und die Anlaufstellen kundenfreundlicher gestaltet.

31.12.2015: JAHRESGRUSS

2015 freuten wir uns über die Baugenehmigung für die Aufstockung in der Holbeinstraße und den Planungsauftrag für den Erweiterungsneubau des Finanzamtes in Zwickau. Wir feierten den Spatenstich für das Feuerwehrzentrum in Köln und Richtfest an der Universität in Augsburg. Für ausreichend Arbeit im nächsten Jahr sorgen zudem die Weiterführung unserer Projekte für die Lutherkirche in Radebeul, das Informationszentrum für die Hochschule in Nürtingen und die Finanzämter in Leipzig.
Unser diesjähriges Kartenmotiv zeigt keine abstrakte Kunst - sondern den Ausschnitt einer ungewöhnlichen Putzstruktur mit vertikalem Besenstrich. Wir grüßen mit dieser Fassade für die Feuerwehr in Leipzig und wünschen allen Bauherren, Handwerkern, Bekannten, Kollegen und Freunden einen guten Start in ein erfolgreiches 2016.

17.12.2015: GROTTENAU IN AUGSBURG – STADTRATSBESCHLUSS ZUR WEITERPLANUNG

In dem für Ämter der Stadt Augsburg und das Leopold Mozart Zentrum der Universität umzubauenden alten Hauptpostgebäude war der Verbleib der Postbankfiliale in der historischen Posthalle immer bindende Bedingung. Die im Juni übergebene Entwurfsplanung verortet daher den Konzertsaal und die umgebenden Publikumsbereiche im neuen Dachgeschoß oberhalb der historischen Natursteinfassade, weithin sichtbar und mit beherrschendem Blick auf die Dächer von Augsburg.
Die zeitgleiche Kündigung durch die Postbank erzeugte eine vollständig geänderte Planungsgrundlage mit der Möglichkeit, den Konzertsaal zentral in der historischen Posthalle unterzubringen. Dazu erfolgte heute durch den Stadtrat die Beauftragung einer zweiten Entwurfsplanung. Die großzügigere Einbindung im Erdgeschoss erzeugt gleichzeitig eine Reduzierung des Bauvolumens auf dem Dach, dessen architektonische Ausformulierung aber beibehalten werden soll.

05.11.2015: ERWEITERUNGSBAU KUNST DER UNIVERSITÄT AUGSBURG – RICHTFEST

Knapp 8 Monate nach dem Baubeginn im April wurde heute das Richtfest für den Erweiterungsbau Kunst gefeiert. Damit liegt die Baustelle gut im Zeitrahmen und kann wie geplant im Herbst 2016 fertiggestellt werden.
Baudirektorin Annette Bubmann vom Staatlichen Bauamt Augsburg hob in ihrer kurzen Ansprache hervor, dass mit Fertigstellung der Erweiterung das Ensemble komplettiert sein wird und dann auch für die Kunstpädagogik alle Nutzungsbereiche zusammengeführt sein werden. Die Studierenden erwarten dann perfekte Möglichkeiten zur Arbeit in Studios, Ateliers und Werkstätten, die sich im rückwärtigen Bereich auch weiter in den Außenbereich entwickeln werden.
Alle Beteiligten freuten sich über die bisher unfallfreie Baustelle und den reibungslosen Bauablauf.

15.10.2015: BAUGENEHMIGUNG FÜR DIE ERWEITERUNG EINES INDUSTRIEDENKMALS IN LEIPZIG

Die Stadtteile Schleußig und Plagwitz sind in Leipzig stark nachgefragte Quartiere. Das gilt gleichermaßen für Studenten, junge Familien und die Kreativwirtschaft, für die die gründerzeitliche Stadtstruktur und die zahlreichen nachgenutzten Gewerbebauten gleichermaßen attraktiv sind. Das als Kontorhaus bezeichnete Gebäude mit seiner differenzierten Ziegelfassade, in das nach Abschluss der Arbeiten auch unser Büro im Obergeschoß einziehen wird, soll daher aufgestockt werden. In Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalschutz ist es gelungen, eine Aufstockung zu planen, die an die Gliederung des Bestandes anknüpft und sich dennoch eigenständig in Konstruktion, Material und Ausdruck formuliert.
Heute haben wir die Baugenehmigung erhalten, mit den Bauarbeiten soll auch umgehend noch im November begonnen werden.

25.09.2015: ERWEITERUNGSNEUBAU FINANZAMT ZWICKAU – PLANUNGSAUFTRAG

Auf dem Gelände der bereits 2010 fertiggestellten Sanierung der ehemaligen Ingenieurschule für das Finanzamt soll ein Erweiterungsneubau entstehen, den Wettbewerb dazu haben wir bereits 2013 gewinnen können.
Nach Erstellung der Entwurfsplanung wurde im Februar 2014 die ‚ES in EW-Bau Qualität’ an das SIB übergeben. Während der intensiven Prüfung mussten teilweise detaillierte Fragen beantwortet und Nachweise geliefert werden, auch musste die Planung in Teilbereichen überarbeitet werden, um Kosten zu sparen und die Wirtschaftlichkeit nachzuweisen. Heute endlich haben wir die genehmigte Bauunterlage erhalten und sind nun beauftragt, die Realisierung vorzubereiten.
Wir freuen uns, dass der Entwurf in seinen wesentlichen Teilen umgesetzt werden kann und werden nun mit der Ausführungsplanung beginnen. Alle Beteiligten hoffen, dass der Baubeginn im Herbst 2016 erfolgen kann.

30.08.2015: FERTIGSTELLUNG DER WOHNBEBAUUNG IN DER SCHLETTERSTRASSE

Von der Stadt Leipzig werden Fassadenwettbewerbe durchgeführt, um bereits durchgeplante Entwürfe privater Investoren hinsichtlich der Einfügung in das Umfeld zu optimieren. Diese Fassadenwettbewerbe sind umstritten, reduzieren sie doch den ganzheitlichen Planungsansatz auf die reine Dekoration halbgarer Planungen.
Im Jahr 2012 haben wir uns dennoch an einem Fassadenwettbewerb beteiligt, um zumindest konzeptionell die Weichen stellen zu können für eine Wohnanlage, die sich über 4 Parzellen mit gründerzeitlicher Nachbarschaft in der Südvorstadt erstreckt. Nach Prämierung unserer Arbeit mit dem 1. Preis erfolgte dann die weitere Umsetzung mit nur gelegentlichen Kontakten zum Investor, der auch ‚seine Details’ nicht hinterfragen wollte. Das Ergebnis kann man seit dem Spätsommer besichtigen. Wir finden, dass der Fassadenwettbewerb in der Stadtbildgestaltung positiv wirkt, Architektur kann darüber aber nicht entstehen.

03.04.2015: BAUGENEHMIGUNG FÜR EIN WOHNHAUS IN LEIPZIG

Der Wohnungsbau in Leipzig boomt, inzwischen werden auch ehemals heikle Lagen, laute Straßen und windige Ecken von Investoren nachgefragt und bebaut. Auch der junge, bunte und wilde Stadtteil Connewitz erfährt derzeit diese Wandlung. Bei dem Projekt handelt es sich um einen Geschoßwohnungsbau, der ausschließlich vermietet werden soll. Die flexibel teilbaren Wohnungen eignen sich für Singles, Paare, Familien und Wohngemeinschaften und spiegeln damit die soziale Struktur des Stadtteils.
Trotz regelmäßiger geometrischer Ordnung überführt die Fassade die Gliederung der Nachbargebäude in eine moderne Interpretation, die plastische Wirkung wird durch unregelmäßig schräg gestellte Fassadenteile erzielt, deren Farbton zudem in unterschiedlicher Intensität und Sättigung aufgetragen wird.
Die Ausführungsplanung und Umsetzung wird vom Investor selbst übernommen, die Fertigstellung ist im Herbst 2016 geplant.

09.03.2015: BAUBEGINN IN AUGSBURG: ERWEITERUNGSNEUBAU KUNSTPÄDAGOGIK

Bereits zur Einweihungsfeier für das Institutsgebäude KMA im Sommer 2014 wurde der bevorstehende Beginn der Erweiterungsmaßnahme angekündigt. Nachdem inzwischen die Planung nahezu abgeschlossen werden konnte und der Auftrag für die Rohbauarbeiten durch die Regierung von Schwaben erteilt wurde, wird die Baustelle derzeit eingerichtet und der Baustart kann termingerecht erfolgen. Ausschreibung und Bauleitung werden durch unseren Arge-Partner, das Augsburger Architekturbüro Michael Schmid, übernommen.
Die Planungen zur Fassade und zum Tragwerk wurden im Detail noch angepasst, um die bauliche Ergänzung der stringent gegliederten Außenhülle des Bestandes als präzise Weiterentwicklung des Spiels mit positiven und negativen Raumvolumen zu formulieren und die Vielfalt der räumlichen Angebote Außen wie Innen zu erweitern.

29.01.2015: BESTÄTIGUNG DER ENTURFSPLANUNG UND BAUGENEHMIGUNG: FEUERWEHRZENTRUM KÖLN

Die nach dem Wettbewerbsgewinn im Jahre 2012 beauftragte Planung wurde sehr detailliert und in enger Abstimmung mit den Abteilungen der Feuerwehr zur Entwurfsreife gebracht. Dabei konnte das gestalterische Konzept der stark gegliederten Metallfassade aus verzinkten Stahlblechen ohne konzeptionelle Änderungen weiterentwickelt werden. Die innere Struktur aller Bereiche und insbesondere der Werkstätten und Lager wurde hingegen mehrfach an präzisierte Nutzerwünsche angepasst, so dass auch alle Anforderungen an die komplexe Funktionalität des Gebäudes erfüllt werden.
Dass die Planung zudem wirtschaftlich ist, wurde im Sommer 2014 durch das Rechnungsprüfungsamt der Stadt festgestellt. Das Gesamtbudget weist keine planungsbedingten Abweichungen von der Vorgabe auf und wurde abschließend auf etwa 26 Mio. EUR festgelegt.
Heute wurde auch die Baugenehmigung erteilt, so dass der Baubeginn wie geplant im Juni erfolgen kann.

01.01.2015: INBETRIEBNAHME DER GRUPPENWACHE NORDOST IN LEIPZIG

Nach Fertigstellung der Gruppenwache Nord-Ost im Dezember 2014 wurde die neue Feuerwache an der Torgauer Straße zum Jahresbeginn in Betrieb genommen. Das durch die Stadt Leipzig in Auftrag gegebene Gebäude im Passivhausstandard wurde auf Grundlage eines Wettbewerbsentwurfs aus dem Jahre 2008, der ursprünglich 3 baugleiche Gruppenwachen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet zum Inhalt hatte, entwickelt und weist im Wesentlichen die gleiche Struktur auf wie die bereits im Jahre 2012 fertig gestellte Feuerwache Süd.
Dennoch wurden wesentliche Ausführungsdetails geändert. So weichen die Fensteranordnung und die Putzfassade, aber auch die Geometrie des Haupttreppenhauses und das Farbkonzept teilweise erheblich vom ‚Original’ ab. Bei gleicher Funktionalität und Abmessung entstand ein in seiner Charakteristik eigenständiges Gebäude, das als Variation eines gesetzten Typs in geänderter Materialität und Haptik eine individuelle architektonische Anmutung ausstrahlt.

31.12.2014: JAHRESGRUSS

2014 ist das Büro deutlich gewachsen, inzwischen sitzen 17 Architekten und Architektinnen in unserem Büro in Leipzig. Dirk Höhne, Peter Lay, Liesa Schiecke, Julia Taubert und Christoph Wendland kamen ins Team, Christoph Jopp wurde nach inzwischen 12 – jähriger Tätigkeit als Projektleiter der dritte Partner des Büros. Die zweite Feuerwache in Leipzig wurde fertig gestellt, das KMA in Augsburg auch ‚offiziell’ eingeweiht und die Baustelle in Esslingen begonnen. Intensive Werkplanungen und Ausschreibungen zielen auf einen baldigen Start unserer großen Baustellen in Köln und Augsburg.
Wir grüßen mit einer Materialvision für die Fassade des LMZ in Augsburg und wünschen allen Bauherren, Handwerkern, Bekannten, Kollegen und Freunden einen guten Start in ein erfolgreiches 2015.

19.12.2015: BAUGENEHMIGUNG FÜR DAS GEMEINDEZENTRUM DER LUTHERKIRCHE IN RADEBEUL

Die auf Basis eines Wettbewerbsentwurfs entwickelte Entwurfsplanung für das Gemeindezentrum wurde in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Landeskirche und dem sehr kompetenten Bauausschuss der Kirchgemeinde im Frühjahr abgeschlossen. Für den anschließend eingereichten Bauantrag wurde heute die Genehmigung durch die Stadt Radebeul erteilt.
Das Gemeindezentrum bietet in direkter Anbindung an die Kirche neben unterschiedlich nutzbaren Gruppenräumen einen großzügigen Veranstaltungsraum, der sich auf die historische Gartenanlage und den Ehrenhain orientieret und einen schönen Rahmen bietet für die vielfältigen Veranstaltungen der Kirchgemeinde unter Pfarrer Christof Heinze.
Da noch Fördermittel und Spendengelder akquiriert und der innerkirchliche Bauantrag gestellt werden müssen, wird der Baubeginn voraussichtlich erst im 4. Quartal liegen können.

22.08.2014: NEUBAU BUNDESTAGSVERWALTUNG BERLIN

Die Umgebung des Neubaus für die Verwaltung des Deutschen Bundestages in der Dorotheenstadt ist geprägt durch geschlossene Blockrandbebauung unterschiedlicher Entstehungszeiten, das Fehlen von Straßenbäumen und durch die überwiegende Büronutzung. Der Entwurf erfolgt unter der Maßgabe der Einfügung und des Respekts vor der Struktur des stadträumlichen Umfeldes und der benachbarten, denkmalgeschützten Gebäude. Deren Traufhöhen werden aufgenommen und als Kontur weitergeführt, darüberliegende Geschossebenen sind zurückversetzt angeordnet. Dies erfolgt durch eine leichte Rückstufung, die beidseits auf unterschiedlichen Höhen durch eine aus dem Gebäude entwickelte Abschrägung erzeugt wird. Durch diese subtile baukörperliche Reaktion wird eine sehr verträgliche Nachbarschaft erzeugt.Der Wettbewerbsbeitrag wurde mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

12.08.2014: LMZ AUGSBURG – BESTÄTIGUNG IM BAUKUNSTBEIRAT

Die Aufstockung der Alten Hauptpost Grottenau in Augsburg erfolgt mit der Zielstellung, neben großen Seminar- und Überäumen auch einen Konzertsaal für das Leopold Mozart Zentrum zu realisieren. Nach intensiven Abstimmungen mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege konnte die vorgelegte Gestaltung jetzt auch den Baukunstbeirat der Stadt Augsburg überzeugen. Die Planung des neuen Dachaufbaus ist ein gestaffeltes Volumen, das die ursprüngliche Dachlandschaft subtil abstrahiert. So betont der Konzertsaal den markanten Haupteingang, weitere Hochpunkte sind im Bereich der bestehenden Treppenhäuser angeordnet. Die Fassadenbekleidung erfolgt durch geschäumte Aluminiumtafeln, die als Fassadenbekleidung und als Filter vor verglasten Bereichen eingesetzt werden. Während der abendlichen Konzerte wird das Dach von innen heraus strahlen und so seine neue, kulturelle Nutzung erkennen lassen. Der Baubeginn ist im Jahr 2015 geplant.

28.07.2014: IVU - SPATENSTICH

„Das Gebäude ist ein Lernobjekt für zukünftige Energieingenieure, das in seiner Dimension und Qualität für sich spricht.“ Unter dem Eindruck dieser positiven Bewertung durch Staatssekretär Ingo Rust wurde heute mit den Vertretern der Hochschule Esslingen der erste Spatenstich für den Neubau des Laborgebäudes der Fakultät Gebäude – Energie – Umwelt in Esslingen vollzogen. Auch Regierungsdirektorin Raphaela Sonnentag hob die energetischen Qualitäten des Neubaus hervor, dessen Energiebilanz um 50 % unterhalb der EnEV - Forderung 2009 liegt. Die Planung wurde daher durch die DGNB bereits im Vorfeld ausgezeichnet.Wilfried Walbrecht, Baubürgermeister von Esslingen, sprach die sensible Einfügung des Neubaus in das denkmalgeschützte Altstadtquartier an und hob die gestalterischen Qualitäten seiner Fassade hervor, die in enger Abstimmung mit Stadtplanung und Denkmalschutz entwickelt wurden.Die Bauarbeiten sollen in wenigen Tagen beginnen und bis zum WS 2016 - 17 abgeschlossen sein.

30.06.2014: KMA - EINWEIHUNG

Als vorläufig letzter Baustein im nördlichen Campusgelände der Universität Augsburg wurde für die Fächer Kunst und Musik ein großer quadratischer Solitärbaukörper geplant. Er bezieht seine gestalterische Spannung aus dem Kontrast der strengen und gleichförmigen Außenhülle mit den individuellen und differenzierten Innenhöfen, die als Negativvolumen formuliert sind. Nach dem Wettbewerbsgewinn 2008 wurde schon nach 3 Monaten die HU – Bau übergeben, im März 2010 das Richtfest gefeiert und bereits im Dezember 2011 konnten die wesentlichen Nutzungsbereiche übergeben werden. Nach Fertigstellung der Außenanlagen und des großen Konzert – Auditoriums wurde das Gebäude heute feierlich eingeweiht. Begleitet von Kunstausstellungen, Atelier- und Werkstattführungen sowie klassischen und experimentellen Konzertveranstaltungen feiern die Fakultäten über eine Woche lang. Den Festakt am Montag begleiteten Vertreter der Bayerischen Staatsregierung, der Kommunalpolitik sowie Hochschul- und Bauverwaltung und über 200 Gäste.

01.01.2014: PARTNER

Christoph Jopp arbeitete nach seinem Studium zunächst 4 Jahre im Büro Ackermann und Partner in München und kam 2002 in unser Büro nach Stuttgart. Seit 2002 ist er als angestellter Projektleiter beschäftigt. Er übernahm zunächst die Projektleitung für das Projekt TUD in Darmstadt, in der Folge übernahm er die Leitung des Polizei - Trainingszentrums in Chemnitz oder die Sanierungs- Umbau- und Erweiterungsmaßnahme für das Finanzamt Zwickau. Nach dem Umzug des Büros nach Leipzig wurde unter seiner Verantwortung der Neubau für Kunst und Musik der Universität Augsburg bearbeitet. Aktuell leitet er die Erweiterungsneubauten KMA.2 und FAZ.2 sowie die große Umbaumaßnahme der Alten Hauptpost Grottenau für das Leopold Mozart Zentrum in Augsburg.Unsere Auftraggeber, aber auch Nutzer und Fachplaner sowie alle Mitarbeiter des Büros schätzen seine ruhige und gründliche Arbeitsweise sowie seine Beharrlichkeit in der Umsetzung der gemeinsamen Projektziele.Seit heute ist Christoph Jopp als 3. Partner Teil der Geschäftsleitung von KNOCHE ARCHITEKTEN BDA.

31.12.2013: JAHRESGRUSS

2013 zogen wir wegen der Kündigung unserer ehemaligen Räume nach gegenüber und haben uns in der Holbeinstraße 29 gut eingerichtet. Erstmals beschäftigten wir uns auch mit Wohnungsbau, bei der Feuerwache in Leipzig wurde Richtfest gefeiert und wieder führten gewonnene Wettbewerbe und erfolgreiche VOF – Verfahren in Augsburg, Leipzig, Nürtingen und Zwickau zu neuen und interessanten Planungsaufträgen, die uns noch in den kommenden Jahren beschäftigen werden.Nach intensiver Planungs- und Bauzeit wurde die Geschäftsstelle und der Ortsverband des THW in Göppingen fertig gestellt und übergeben. Wir grüßen mit einem Blick auf die Fassade des Verwaltungsgebäudes und wünschen allen Bauherren, Handwerkern, Bekannten, Kollegen und Freunden einen guten Start in ein erfolgreiches 2014.

23.10.2013: NEUBAU INFORMATIONSZENTRUM DER HfWU NÜRTINGEN

Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen – Geislingen blickt auf eine 60 – jährige Geschichte zurück und unterrichtet derzeit ca. 4.000 Studierende. An ihrem Stammsitz in der Altstadt von Nürtingen soll nun ein Erweiterungsneubau entstehen, der ein Informationszentrum mit Bibliothek und Rechenzentrum beherbergen soll. Das Grundstück liegt am Rande der Altstadt auf dem früheren Stadtgraben und wird von denkmalgeschützten Gebäuden gefasst. Der Beitrag von KNOCHE ARCHITEKTEN BDA versteht sich als punktuelle Ergänzung im stadträumlichen Gefüge, der Neubau respektiert die Dominanz des Bestandes und formuliert als ungerichteter Quader eine Campuserweiterung mit besonderen Aufenthaltsqualitäten. Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Kai Haag lobte die sichere Setzung, den sensiblen Umgang mit der Substanz und das überzeugende innere Gefüge des Neubaus. Der Wettbewerbsbeitrag wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

30.04.2013: ERWEITERUNGSNEUBAU FÜR DAS FINANZAMT ZWICKAU

Die zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtete und mehrfach erweiterte Ingenieurschule wurde in den Jahren 2006 – 2010 umfänglich saniert und für die Nutzung durch das Finanzamt ertüchtigt. Durch die weitere Zusammenführung der Verwaltungsstrukturen im Freistaat Sachsen wurde es schon jetzt erforderlich, das Ensemble um einen Neubau zu ergänzen. Der im Rahmen eines VOF – Verfahrens eingebettete Wettbewerb beinhaltete den Entwurf für die Erweiterung, die an die bestehende Struktur anzubinden war, dennoch aber städtebaulich, architektonisch und funktional neue Anforderungen erfüllen musste. KNOCHE ARCHITEKTEN BDA konnten nachweisen, dass trotz der beengten Grundstücksverhältnisse und unter Berücksichtigung der Anforderung, große Aktenkonvolute arbeitsplatznah unterzubringen, eine differenzierte und lichtdurchflutete Bürostruktur geschaffen werden kann. Die Jury lobte daher ausdrücklich die Arbeitsplatzqualitäten und den souveränen Umgang mit dem städtebaulichen Umfeld. Der Wettbewerbsbeitrag wurde mit dem 1. Rang ausgezeichnet.

29.04.2013: LABORGEBÄUDE FÜR DIE HOCHSCHULE ESSLINGEN

Im Rahmen eines VOF – Verfahrens erhielten KNOCHE ARCHITEKTEN BDA durch das Amt Ludwigsburg von Vermögen und Bau Baden – Württemberg den Zuschlag für die Planung des Neubaus Versorgungs- und Umwelttechnik. Das Laborgebäude enthält auf drei Ebenen Labore und Versuchsstände für Heizungs- Lüftungs- und Klimatechnik, einen Abwasserturm sowie einen Hallraum. Der Innenstadt - Campus liegt in der historischen Altstadt von Esslingen, einzelne Gebäude des umgebenden Flächendenkmals datieren aus der Zeit der Stadtgründung im Mittelalter. Vor diesem Hintergrund stellten das Stadtplanungsamt und die Denkmalpflege höchste Ansprüche an die Gestaltung und Gliederung der Fassaden. Die jetzt fertig gestellte Entwurfsplanung zeigt die Einfügung in die Altstadt, ohne dabei die Nutzung als technisches Gebäude oder die Entstehungszeit zu verleugnen. Die Fassade besteht aus speziell beschichteten Metallpaneelen, die durch vertikale Lisenen entlang der Materialstöße markant strukturiert werden.

08.04.2013: BAUSTART GRUPPENWACHE NORDOST IN LEIPZIG

Nach Fertigstellung der Gruppenwache Süd im Sommer 2012 wurde durch die Stadt Leipzig die Planung einer baugleichen Gruppenwache an der Torgauer Straße in Auftrag gegeben. Grundlage dazu ist ein Wettbewerbsgewinn aus dem Jahre 2008, der ursprünglich 3 baugleiche Gruppenwachen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet zum Inhalt hatte. Für die Gruppenwache Nord-Ost wurde der Baustandard aufgrund der angespannten Finanzlage der Stadt Leipzig noch mal reduziert, was den planerischen Reiz erzeugt, bei gleicher Funktionalität und Abmessung ein in seiner Charakteristik an vielen Stellen unterschiedliches Gebäude umzusetzen. Geändert wurden die Fenster und Fassaden sowie nahezu alle Ausbaustandards, auch die Zertifizierung nach dem Passivhausstandard ist nicht mehr vorgesehen. Durch die günstigen baulichen Kennwerte soll das Gebäude aber dennoch dazu beitragen, Betriebskosten und Energieverbrauch deutlich zu minimieren. Die Fertigstellung und Übergabe an die Branddirektion ist im Herbst 2014 vorgesehen.

15.03.2013: BÜROUMZUG – NEUE ADRESSE

Unsere Büroräume in der Holbeinstraße 24, in denen wir seit unserem Umzug von Stuttgart nach Leipzig im Jahre 2006 ansässig waren, wurden zum 01. Mai durch einen neuen Hausbesitzer gekündigt. Der deswegen erforderliche Büroumzug ging nur auf die andere Straßenseite in die Holbeinstraße 29, wo wir uns seitdem im Souterrain eingerichtet haben. Alle in einem Raum, etwas kompakter als bisher, konnten wir die kommunikative Büroatmosphäre wieder verwirklichen und freuen uns über einen zusätzlichen, abgetrennten Besprechungsraum. Alle Kontaktdaten außer der Hausnummer sind unverändert, Besucher/innen finden den Eingang am besten von der Hofeinfahrt an der Stieglitzstraße aus und sind jederzeit herzlich willkommen!

22.02.2013: ERWEITERUNGSNEUBAU FÜR KUNST UND MUSIK IN AUGSBURG

Noch vor der abschließenden Fertigstellung des Institutsgebäudes in Augsburg wurden KNOCHE ARCHITEKTEN BDA vom Staatsbauamt Augsburg mit der Planung eines Erweiterungsneubaus als 2. Bauabschnitt beauftragt. Die Erweiterung entwickelt das planerische Thema weiter, das in einer geometrisch strengen und stringent gegliederten Außenhülle vielfältige Raumangebote liefert und das Spiel mit positiven und negativen Raumvolumen weiterentwickelt. Basis für den Entwurf ist der Wettbewerbsentwurf aus dem Jahr 2008, der bereits einen Vorschlag für die denkbare Erweiterung beinhaltete, wobei seinerzeit jedoch deutlich mehr Nutzfläche angenommen wurde. Die überraschend zügige Umsetzung der Erweiterung erfüllt den erhöhten Raumbedarf des Fachbereiches Kunst und beinhaltet Seminarräume, Werkstätten und Ateliers. Die bauliche Umsetzung soll bis Mitte 2016 fertig gestellt sein.

21.12.2012: STUDIENAKADEMIE PLAUEN IM EHEMALIGEN AMTSGERICHTSGEBÄUDE

Das in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete Amtsgerichtsgebäude auf dem Schloßberg in Plauen ist ein markanter Stadtbaustein, der auch aufgrund seiner topografischen Situation weithin sichtbar ist und das Stadtbild von Plauen prägt. In diesem Gebäude plant der Freistaat Sachsen, die verschiedenen Nutzungsbereiche der Studienakademie zusammenzuführen. Der im Rahmen eines VOF – Verfahrens eingebettete Wettbewerb beinhaltete neben der Nutzung der bestehenden Struktur die Möglichkeit, einzelne Bereiche auch in Neu- oder Erweiterungsbauten unterzubringen. KNOCHE ARCHITEKTEN BDA konnten mit ihrem Beitrag nachweisen, dass die Belegung im wesentlichen im Bestand erfolgen kann. Nur der Vortragssaal wurde als Neubau pointiert an die bestehende Schlossmauer gesetzt und über einen Steg, der die historische Situation zitiert, an das Amtsgerichtsgebäude angebunden. So entsteht ein ausgewogenes Ensemble, in dem der Bestand weiterhin dominiert. Der Wettbewerbsbeitrag wurde mit dem 4. Preis ausgezeichnet.

26.10.2012: NEUBAU GESAMTSCHULE OSSIETZKYSTRASSE IN KÖLN - LONGERICH

Inhalt des durch die Stadt Köln ausgeschriebenen, zweiphasigen Realisierungswettbewerbs mit 30 Teilnehmern war die interdisziplinäre Planung eines Schulhausneubaus mit Dreifachsporthalle und besonderer ökologischer Ausrichtung. Für das Grundstück im Landschaftsschutzgebiet am Rande des ruhigen, gartenstädtischen Stadtteils Nippes wurden Lösungen für eine ‚Schule im Park’ gesucht, die eine besonders inspirierendes Lernumfeld für 900 Schüler erzeugen. Der von KNOCHE ARCHITEKTEN BDA in Arge mit ZBP (Gebäudetechnik) und Station C 23 (Freianlagen) aus Leipzig sowie M+O Hamburg (Verkehrsplanung) entwickelte Entwurf war der Einzige der Finalisten, der eine große gerundete Gesamtfigur mit besonderen Bezügen nach außen und innen vorgeschlagen hat. Der Wettbewerbsbeitrag wurde mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

12.09.2012: GEMEINDEZENTRUM FÜR DIE LUTHERKIRCHE IN RADEBEUL

Die evangelisch – lutherische Lutherkirchgemeinde in Radebeul hatte einen begrenzten Architektenwettbewerb mit 13 gesetzten Teilnehmern ausgeschrieben, um ihre Gemeindearbeit den zukünftigen Anforderungen gemäß optimal entwickeln zu können. Insbesondere der Erhalt des Umgangs um die stark eingegrünte, mit dunkelroten Ziegeln gebauten Kirche bei gleichzeitig innenräumlicher Anbindung der neuen Räume war zu lösen.Die Jury unter dem Vorsitz der Dresdener Architektin Delia Bassin attestierte dem Entwurf von KNOCHE ARCHITEKTEN BDA, die Ziele und Wünsche der Kirchengemeinde funktional und gestalterisch überzeugend zu lösen und die architektonische Präsenz neben dem dominierenden Kirche sehr angemessen zu formulieren. Der Wettbewerbsbeitrag wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

10.09.2012: GARTENHÜGELTURM FÜR BUCHA / THÜRINGEN

Auf dem Gartenhügel, einer Anhöhe der Gemeinde Bucha in Thüringen, soll auf Initiative des Heimat- und Geschichtsvereins ein Aussichtspunkt entstehen, der den reizvollen Blick in den Thüringer Wald zusätzlich inszeniert. Aus diesem Grund wurden von den Studierenden der Fakultät Architektur der WHZ in Reichenbach im Rahmen eines Bachelorprojektes verschiedene Entwürfe angefertigt. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurde der Entwurf von Manuel Pfeifer zur Realisierung ausgewählt und in den letzten Wochen durch ihn, unterstüzt durch KNOCHE ARCHITEKTEN BDA und DATACONSTRUCT, Dresden weiterentwickelt. Die jetzt vorliegende Entwurfsplanung ist Bestandteil eines Fördermittelantrages, der die Realisierung im Jahr 2013 ermöglichen soll.

24.08.2012: FERTIGSTELLUNG UND EINWEIHUNG DER FEUERWACHE SÜD IN LEIPZIG

Nach fast 30 Monaten Planungs- und Bauzeit konnte heute die Feuerwache Süd an die Branddirekton Leipzig übergeben werden. In der Feierstunde, an der OBM Burkhard Jung, Baudezernent Martin zur Nedden, Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal und der Leiter der Branddirektion, Karl-Heinz Schneider teilnahmen, wurde neben der Funktionalität und stimmigen Gestaltung insbesondere die Tatsache hervorgehoben, dass hiermit die erste Feuerwache der Stadt Leipzig im Passivhausstandard nach PHPP realisiert werden konnte. In Ihrer kurzen Ansprache betonte die Architektin Gaby Kannegießer zudem den Aspekt der Nachhaltigkeit, da überwiegend trennbare und wieder verwendbare Materialien verarbeitet wurden. KNOCHE ARCHITEKTEN BDA wünschen allen Feuerwehrleuten viel Glück im neuen Haus, vor allem aber, dass bevorstehende Einsätze immer gut und unfallfrei verlaufen mögen.

09.08.2012: UNIVERSITÄT STUTTGART – HOCHSCHULE DER MEDIEN

Um den über ein VOF – Verfahren ausgeschriebenen Planungsauftrag für den Erweiterungsneubau der Hochschule der Medien bewarben sich KNOCHE ARCHITEKTEN BDA in Arbeitsgemeinschaft mit OHLFSCHOCH ARCHITEKTEN aus Stuttgart. In der letzten Verfahrensstufe bewertete das Entscheidungsgremium unter dem Vorsitz der Amtsleiterin Sybille Müller den präsentierten Lösungsansatz als klare städtebauliche Maßnahme, die die Bestandsgebäude ergänzt ohne sie zu dominieren, die Gesamtsituation aufräumt und eine eindeutige Zugangssituation erzeugt. Der ruhige Ausdruck der vierseitig gleichartigen Fassaden erzeuge zudem die erforderliche baukörperliche Ruhe in der heterogenen Gesamtsituation. Der Beitrag wurde mit dem 2. Rang versehen.

25.06.2012: LEOPOLD MOZART ZENTRUM IN DER ALTEN GROTTENAU IN AUGSBURG

Der über ein VOF – Verfahren ausgeschriebene Planungsauftrag für den Umbau des Gebäudekomplexes ‚Kleine Grottenau’ wurde am im Juni an KNOCHE ARCHITEKTEN BDA vergeben. Das gründerzeitliche Gebäude wurde als Hauptpostamt mit prächtiger Schalterhalle errichtet und beinhaltet auch heute noch eine Filiale der Post. Neben Verwaltungsbereichen der Stadt Augsburg soll nach dem Umbau das Leopold – Mozart – Zentrum der Universität Augsburg hier untergebracht werden. Im Mittelpunkt steht dabei ein Konzertsaal für ca. 200 Besucher. Aufgabe in der ersten Planungsphase wird es sein, unter verschiedenen Ansätzen abzuwägen und hinsichtlich Raumgestalt, Akustik, Erschließung und Wirtschaftlichkeit die beste Situation im Gebäude zu finden.

04.06.2012: INSTITUTSGEBÄUDE FÜR VERSORGUNGS- UND UMWELTTECHNIK

Der über ein VOF – Verfahren ausgeschriebene Planungsauftrag für den Neubau der Hochschule Esslingen wurde am im Juni an KNOCHE ARCHITEKTEN BDA vergeben. Der Neubau mit ca. 2.200 qm Gesamtfläche soll neben großfächigen Laborbereichen und speziellen Versuchsanlagen auch Seminarräume, Studentische Arbeitsplätze mit Bibliothek und Büros aufnehmen. Die architektonische Herausforderung besteht dabei in der Einfügung in die heterogene Umgebungsbebauung. Diese ist kleinteilig, besteht aus mittelalterlichen, gründerzeitlichen und Nachkriegsgebäuden und ist überwiegend denkmalgeschützt., Der Planungsansatz überzeugte durch einen mehrfach abgewinkelten Baukörper mit bewegter Dachlandschaft. Die Entwurfsplanung soll bis Ende Oktober abgeschlossen werden.

01.06.2012: WETTBEWERB FEUERWEHR KÖLN KALK

Ziel der Planung war der gestalterische Zusammenhalt des Ensembles durch die ruhige Anordnung strukturierter Fassaden und durch eine Gebäudekubatur, die sich gleichermaßen aus der Umgebung und aus der Funktionalität heraus entwickelt. Es entsteht ein räumlich – bauliches Kontinuum, das durch die horizontale Gliederung der differenziert ausgestalteten Fassaden wirkungsvoll unterstrichen wird. Der Baukörper zeigt eine selbstbewusste Präsenz und wird als zeitgenössischer Baustein im heterogenen Stadtraum verstanden, er vereint eine der Gebäudenutzung angemessene Einfachheit mit einem hohen gestalterischen Anspruch. Der Wettbewerbsbeitrag wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

31.05.2012: WETTBEWERB FRIEDENSKIRCHE AUE

Um kleinteiligere Nutzungen zu ermöglichen, sollten die räumlichen Möglichkeiten der 1914 errichteten Friedenskirche aktiviert werden. Im Mittelpunkt stand dabei der große, stützenfreie Andachtsraum. Es wird vorgeschlagen, unter den seitlichen Emporen Einbauten in Form gerundeter Wände mit Glasoberlicht vorzusehen. Durch die beidseitig gleiche Anordnung erfolgt die bruchlose Einfügung in die symmetrische Anlage des Bestands, während die gerundete Ausführung die Formensprache des Innenraumes weiterführt.Die Jury attestierte dem Entwurf von KNOCHE ARCHITEKTEN BDA einen sehr sensiblen Umgang mit dem Bestand und gleichzeitig eine hervorragende Funktionalität. Der Wettbewerbsbeitrag wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

27.04.2012: WETTBEWERB FASSADENGESTALTUNG SCHLETTERSTRASSE

Die Fassadenplanung für die Wohnungsneubauten in der Leipziger Südvorstadt erfolgt mit den Zielen, eine ruhige Platzfassade als Gegenüber zur Peterskirche zu erzeugen, eine der Parzellierung entsprechende Baukörpergliederung vorzunehmen und die Fassaden in Anlehnung an die Gliederungs- und Gestaltungsprinzipien der Gründerzeitbauten detailliert auszubilden. Die Jury attestierte dem Entwurf von KNOCHE ARCHITEKTEN BDA, die Ziele der Stadtplanung, des Denkmalschutzes sowie die des Investors gleichermaßen zu berücksichtigen und eine Gestaltung aufzuweisen, die sich aus dem historischen Vorbild ableitet, ohne dabei ihre Neuzeitlichkeit zu verleugnen.Der Wettbewerbsbeitrag wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

27.01.2012: NEUBAU KIRCHENGEMEINDEZENTRUM IN LIMBACH - OBERFROHNA

Das Kirchengemeindezentrum präsentiert sich als ruhiger Baukörper, der sich durch seine Proportion, Konstruktion und Materialität unprätentiös in die vorhandene Situation einfügt. Das geplante Konzept bezeichnete die Jury unter dem Vorsitz des Dresdener Architekten Jörg Düsterhöft als ‚Gartenpavillon’ und urteilte: ‚‚Der sich bildende Platzbereich zwischen Pfarrhaus und Neubau verbindet die neue Funktion unmittelbar und klar mit der Hauptnutzung der Kirchgemeinde und wird zum freiräumlichen Schwerpunkt.“ Dem Beitrag von KNOCHE ARCHITEKTEN BDA wurde eine ‚besonders ästhetische Organisation der Funktionen’ bescheinigt. Der Wettbewerbsbeitrag wurde mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

13.10.2011: ARCHITEKTURPREIS DER STADT LEIPZIG FÜR PLATTENBAUSCHULEN

Die im Frühjahr fertig gestellte thermische Sanierung und Fassadengestaltung von drei Plattenbauschulen wurde heute durch den Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Herrn Burkhard Jung und den Baudezernenten, Herrn Martin zur Nedden mit einer Anerkennung zum Architekturpreis der Stadt Leipzig 2011 ausgezeichnet. Die Jury unter Vorsitz von Peter Conradi betonte, dass es im Fall der der drei Schulhäuser auf bemerkenswerte Weise gelungen sei, „das architektonische Profil der Gebäude den Energiesparzielen nicht zu opfern, sondern im Gegenteil noch zu steigern“. Mit intelligenten entwurflichen Maßnahmen sei dem Plattenbaukörper ein neues, interessantes architektonisches Gesicht verliehen worden, wozu in erster Linie die gestalterische Differenzierung von Nord- und Südseite des Gebäudes beiträgt.

10.10.2011: FASSADENGESTALTUNG PORTA MÖBELHAUS AUF DER ALTEN MESSE LEIPZIG

Im Sommer 2011 konnte die Stadt Leipzig die PORTA GmbH als Investor für die Nachnutzung einer städtebaulich wichtigen Fläche des alten Messegeländes, direkt neben dem markanten Doppel – M, gewinnen. Auf dem Gelände der alten Messehallen 1 bis 6 sollen ein PORTA Möbelhaus, ein Möbel – Boss Abholmarkt und ein Parkhaus entstehen. Wegen der sensiblen Situation und der Einbindung des denkmalgeschützten Portals der Messehalle 2 wurde für dieses Vorhaben ein Fassadenwettbewerb unter 5 Teilnehmern ausgeschrieben. Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Prof. Karl – Heinz Schmitz, Weimar, platzierte die Arbeit von KNOCHE ARCHITEKTEN BDA knapp hinter dem Siegerentwurf von RKW auf dem 2. Rang.

28.07.2011: 2. RANG IM VOF – VERFAHREN FÜR DIE RAUMSCHIESSANLAGE GÜSTROW

Im Rahmen einer gemeinsamen Bewerbung mit der JägerJäger Planungsgesellschaft mbH Schwerin im VOF – Verfahren für den Neubau einer Raumschießanlage für die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege (FHöVPR) in Güstrow wurde der durch KNOCHE ARCHITEKTEN BDA entwickelte Entwurf durch das Auswahlgremium auf dem 2. Rang eingeordnet. Gelobt wurden „der kreative Umgang mit der vorhandenen Topographie und die elegante städtebauliche Lösung eines pavillonartigen Solitärs mit im Erdreich befindlichen Funktionsflächen.“ Durch die Reduzierung der sichtbaren Baumasse gelang eine besonders stimmige Einordnung des Baukörpers in die heterogene Situation in direkter Nachbarschaft zu ehemaligen Kasernengebäuden und einer bestehenden Sporthalle.

08.07.2011: AUSZEICHNUNG BEST ARCHITECTS 12 FÜR TRAININGSZENTRUM UND CARPORT

Über den jährlich ausgelobten, renommierten Architekturpreis ‚best architects’ wurde am 08. Juli entschieden. Der Preis zeichnet in verschiedenen Kategorien herausragende Architekturentwürfe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. Die Jury vergab aus 298 Einreichungen, denen höchstes Niveau bescheinigt wurde, insgesamt 74 mal die Auszeichnung „best architects 12“. Wir freuen uns, dass KNOCHE ARCHITEKTEN BDA unter den Preisträgern vertreten ist und in der Kategorie ‚Sonstige Bauten’ zweimal ausgezeichnet wurde. Überzeugen konnten die Jury das Trainingszentrum der Polizeidirektion (2009) und der Carport für Polizei - Einsatzfahrzeuge (2007), beide in Chemnitz.

02.07.2011: ARCHITEKTURPREIS DER STADT ZWICKAU FÜR DAS FINANZAMT ZWICKAU

Das im Dezember 2010 eingeweihte Finanzamt in Zwickau wurde heute durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Frau Dr. Pia Findeis mit dem Architekturpreis des Architekturforums Zwickau ausgezeichnet. In seiner Laudatio sagte der Dresdener Architekt Dr. Eberhard Pfau: „Ein Höhepunkt im wahrsten Sinne ist die bauliche Lösung für die von außen so dominierende Kuppel im Eingangsbereich, von innen kongenial gefüllt durch eine gleichsam ‚schwebende’ Wendeltreppe hinauf zur Kuppel, zum Licht. ...“ und urteilt zusammenfassend: „Altes und Neues auf gleicher Augenhöhe. Sehr gut gemacht. Da freut sich die Baukultur!“

29.06.2011: NEUBAU INNOVATIONSZENTRUM DER STADT AALEN

Das als EU – Leuchtturmprojekt bezeichnete Gebäude soll in direkter Nachbarschaft zu den Neubauten der Fachhochschule entstehen und als Büro- und Laborgebäude jungen Unternehmern beim Start in die Existenzgründung dienen. Das von KNOCHE ARCHITEKTEN BDA geplante Konzept beurteilte die Jury unter dem Vorsitz von Wolfgang Riehle als ‚starke Idee mit der verblüffenden Wirkung, das Bauensemble der Hochschule und den Landschaftsraum unbeeinträchtigt zu lassen.’ Der Beitrag von KNOCHE ARCHITEKTEN BDA wurde als ‚besonders mutiges und konsequent vorgetragenes Entwurfskonzept’ gewürdigt und mit dem 3. Preis ausgezeichnet.

09.06.2011: NEUBAU SCHULZENTRUM AN DER NORDHAIDE IN MÜNCHEN

Für die städtische Berufsoberschule, Fachoberschule und die Fachakademie für Heilpädagogik am nördlichen Stadtrand von München war ein Neubau mit gemeinsamen Veranstaltungsflächen, Sporthalle und Tiefgarage zu planen. KNOCHE ARCHITEKTEN BDA entwickelte einen kompakten Baukörper, dessen klare und ruhige Baukörpergestaltung sowie die eindeutige und stringente Erschließung entlang differenziert ausgebildeter Lichthöfe das Preisgericht unter dem Vorsitz von Tobias Wulf überzeugen konnte. Der Beitrag von KNOCHE ARCHITEKTEN BDA kam in die engere Wahl und wurde mit einem Ankauf ausgezeichnet.

28.05.2011: CHRISTOPH- ARNOLD- GRUNDSCHULE ENGELSDORF IN DER LVZ ARCHITEKTOUR

Unter der Überschrift ARCHITEK-TOUR veröffentlicht die Leipziger Volkszeitung LVZ im 4 – wöchigen Rhythmus eine architektonische Besprechung aktueller Bauprojekte in Leipzig. Der zuständige Redakteur, Jens Rometsch, hat es sich dabei zum Ziel gesetzt, den Fokus auch auf die kleinen Alltagsprojekte in der Stadt zu lenken, architektonisch – konzeptionelle Inhalte an die nicht fachkundigen Leser heranzuführen und dadurch die Bewertung von Architektur zu objektivieren. Heute wurde der Erweiterungsneubau in Engelsdorf in dieser Reihe berücksichtigt. Wir freuen uns über die ausführliche Kritik, in der es heißt: „Der Baukörper ... wurde sachlich gehalten, zeitgemäß geradlinig und klar geschnitten. Dennoch verfügt er über einige Raffinessen, die den Nutzern lange Freude bereiten dürften.“

27.05.2011: ARCHITEKTUR IN SACHSEN – ZEITGENÖSSISCHES BAUEN SEIT 1991

Anlässlich seines 20 – jährigen Bestehens nach der Wiedervereinigung, das auf dem BDA Tag in Leipzig gefeiert wurde, gibt der BDA – Sachsen einen Architektur – Reiseführer heraus, der herausragende Architektur vorstellt, die seit der politischen Wende in Sachsen entstanden ist. In diesem Buch, das 146 Projekte regional sortiert auf jeweils einer Seite mit einem Foto und einem Kurztext vorstellt, wurden jeweils drei Projekte von KNOCHE ARCHITEKTEN BDA und drei Projekte, die in Arbeitsgemeinschaft mit Neumann Architekten entstanden sind, vorgestellt. Es handelt sich dabei um das Gymnasium Wurzen, den Bahnhofsvorplatz in Chemnitz, das Ortsteilzentrum Friesen, den Polizei Carport und die Raumschießanlage in Chemnitz sowie das Finanzamt in Zwickau.

11.05.2011: FEIERLICHE ÜBERGABE DER ADAM FRIEDRICH OESER SCHULE IN LEIPZIG

Nach etwa 1 – jähriger Umbauzeit wurde heute im Beisein des Dezernenten für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schulen, Bürgermeister Prof. Dr. Thomas Fabian, die Fertigstellung der Fassadengestaltung und thermischen Sanierung der Grundschule in Eutritzsch gefeiert.Auf Basis eines Wettbewerbsgewinnes im Herbst 2008 wurden zeitgleich auch die Fassaden von zwei weiteren Plattenbauschulen in Leipzig Altlindenau und Thekla umgestaltet. Das Konzept für die drei Schulen sah vor, auf der Südseite die Stringenz der vorhandenen Fensterbandfassaden weiter herauszuarbeiten, während die Nordseite weitgehend geschlossen und in ihrer monolithischen Erscheinung durch eingestreute quadratische Fenster akzentuiert wurde.

03.05.2011: FINANZAMT ZWICKAU IN DER DEUTSCHEN BAUZEITUNG

Das in Arbeitsgemeinschaft mit Neumann Architekten geplante und am 8. Dezember 2010 feierlich eingeweihte Finanzamt findet auch in der Fachpresse Beachtung. Nach einer Meldung in Metamorphose 4/11 erfolgte in der db 05.2011 eine ausführliche Beschreibung und Bewertung des Projektes. Unter dem Titel SENSIBEL, OHNE SAMTHANDSCHUHE schreibt der Autor Arnold Barttetzky: „Die denkmalgeschützten Altbauten behandelten die Architekten mit großem Respekt und Hingabe an das Detail, aber auch mit Mut zum Weiterbauen. ... Eine sterilisierende Überrestaurierung, wie sie so vielen Altbauten ihren Charme austreibt, blieb dem Hauptgebäude ebenso wie dem Ostflügel erspart.“ und resümiert über das „ ... Projekt, das mit seiner Balance zwischen sensiblem Umgang mit Denkmalschutz und eigenständigem, aber dialogfähigen Neubau Maßstäbe für das Bauen im Bestand setzt.“

21.04.2011: RICHTFEST BEI DER FEUERWEHR

Nach der Rohbauphase, die durch den frühen Wintereinbruch und mehrere Unterbrechungen durch Kabelklau über 7 Monate dauerte, konnte die Branddirektion der Stadt Leipzig am 21.04. in der Gruppenwache Süd das Richtfest feiern. Wir bedanken uns für die angenehme Zusammenarbeit mit der Rohbaufirma und freuen uns, dass die Baustelle bislang unfallfrei geblieben ist. Das kompakte Gebäude, das als erste Feuerwache in Leipzig im Passivhausstandard geplant ist, soll bis zum Frühjahr 2012 fertig gestellt werden.

07.04.2011: EINWEIHUNG GRUNDSCHULERWEITERUNG IN LEIPZIG

Nach fast 2 – jähriger Planungs- und Bauzeit wurde die Erweiterung der Christoph Arnold Grundschule in Engelsdorf in den Winterferien bezogen und am 28. Februar in Betrieb genommen. Der Erweiterungsbau umfasst 9 flexibel nutzbare Klassen- und Horträume, eine Schulmensa und einzelne Nebenräume.Anlässlich der Einweihungsfeier, die mit vielen SchülerInnen und Eltern am 7. April gefeiert wurde, lobten Vertreter der Schulleitung und des Schulverwaltungsamtes die gelungene Arrondierung des Schulgeländes sowie die organisatorischen Verbesserungen. Auch über die zustimmenden Kommentare zu den sonnigen Schulräumen, zur Ausgestaltung der Flure und zur freundlichen Farbgestaltung haben wir uns sehr gefreut.

08.12.2010: EINWEIHUNG FINANZAMT ZWICKAU

Nach fast 5 – jähriger Planungs- und Bauzeit wurde das in Arbeitsgemeinschaft mit Neumann Architekten geplante Finanzamt in den vergangenen Wochen bezogen und in Betrieb genommen. Das Projekt umfasst teilweise denkmalgeschützte Gebäude mehrerer Epochen auf dem Gesamtareal der ehemaligen Ingenieurschule, die für die Weiternutzung nach Zusammenführung der Finanzämter Zwickau / Zwickau Land entkernt, saniert, umgebaut und erweitert wurde. Zur Einweihung werden der sächsische Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland, der SIB Geschäftsführer Prof. Dieter Janosch und Vertreter der OFD erwartet.

12.09.2010: TAG DES OFFENEN DENKMALS

Bereits zum 2. Mal wird die Baustelle für das Finanzamt in Zwickau im Rahmen des ‚Tages des offenen Denkmals’ präsentiert. Da das Gebäude ab Oktober bezogen werden soll, können in diesem Jahr schon die fast fertig gestellten Räume der Öffentlichkeit präsentiert werden. Das Projekt beinhaltet Sanierung, Umbau und Erweiterung der gründerzeitlichen Ingenieurschule, die immer wieder erweitert und bis 2004 durch die WHZ genutzt wurde.
Hauptgebäude und Westflügel wurden nach historischen Befunden denkmalgerecht saniert, auch die Gestaltung der übrigen Gebäudeteile orientiert sich an historischen Zeugnissen. Ziel der Planung war es aber auch, die Nutzungsänderung und die Zeitschichtungen deutlich und erlebbar zu machen.

21.10.2010: LABORGEBÄUDE FÜR DIE HUMBOLDT UNIVERSITÄT ZU BERLIN

Für die Lebenswissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin sollte ein Forschungs- und Laborgebäude unter Einbeziehung von Bestandsgebäuden entwickelt werden. KNOCHE ARCHITEKTEN BDA entwickelte einen quaderförmigen Stadtbaustein als nördlichen Schlusspunkt für den Hochschulcampus, die Anbindung an den Bestand erfolgte im Untergeschoß. Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Dörte Gatermann hatte in diesem offenen Wettbewerb unter 137 Teilnehmern auszuwählen, die Arbeit von KNOCHE ARCHITEKTEN BDA kam unter die top 10 und wurde mit einem Ankauf ausgezeichnet.

20.08.2010: BAUBEGINN IN LEIPZIG

Die erste der 3 geplanten Gruppenwachen für die Branddirektion der Stadt Leipzig wird ab heute an der Zwickauer Straße gebaut. Die Planung, die auf einem Wettbewerbserfolg von Knoche Architekten BDA aus dem Jahre 2008 für alle 3 Gruppenwachen entwickelt wurde, sieht einen kompakten, dreigeschossigen Kubus auf quadratischer Grundfläche vor, in dem die Fahrzeughalle, Aufenthalts- Büro- und Schulungsbereiche sowie die Ruheräume für den Bereitschaftsdienst untergebracht sind.
Es handelt sich um eines der bundesweit ersten Feuerwehrgebäude in Passivhausbauweise.

20.05.2010: EINBLICKE. AUSSTELLUNG IM HAUS DER ARCHITEKTEN IN DRESDEN

"Von Augsburg bis Zwickau, vom Innenausbau bis zum Großprojekt, von transparent bis fensterlos, ... die Bauten und Projekte des Leipziger Büros Knoche Architekten BDA erzeugen vielschichtige Spannungsbögen und tragen dennoch eine durchgängige Handschrift, die durch konzeptionelle Stringenz, stringente Klarheit, klare Konstruktion und konstruktive Poesie gekennzeichnet ist.
Das Haus der Architekten in Dresden bietet jetzt Einblicke in die Entstehung dieser Projekte, Einblicke in das Leipziger Büro, die Arbeitsweise und in die Vielschichtigkeit der Versuche, eine in jedem Maßstab angemessene Lösung zu finden, die das Entwurfskonzept in den Mittelpunkt der Entscheidung stellt und dies mit den baupraktischen, konstruktiven oder wirtschaftlichen Anforderungen zum Einklang bringt. Das Ziel sind eindeutige Lösungen mit markanter Gestalt und eine jeweils unverwechselbare, eigenständige Materialität." (DAB 5/2010)

Die Ausstellung wird am Donnerstag, den 20. Mai um 1900 Uhr feierlich eröffnet.

05.03.2010: BDA PREIS SACHSEN

Wieder einmal – nach 2004 und 2007 - gehörte ein von Knoche Architekten BDA geplantes und innerhalb der Planungsgemeinschaft Knoche – Neumann realisiertes Projekt zu den Preisträgern im Architekturpreis des BDA Sachsen 2010. Zum Trainingszentrum der PD Chemnitz – Erzgebirge bemerkte die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Florian Nagler: „Der eingeschoßige, quaderförmige Neubau ... überzeugt durch feinfühlig und intelligent eingesetztes Vokabular. Die Balance aus einer kraftvoll inszenierten dunklen Fassade und hellen, um einen freundlichen Innenhof modulierten Räumen ist geglückt. Das Gebäude ist so funktional wie zeichenhaft gestaltet. Es schafft Präsenz und verdeutlicht so die Aufgabe von Architektur als identitätstiftende Instanz.“
Der Preisverleihung in Reichenbach folgen Ausstellungen in Leipzig, Chemnitz und Dresden.

22.03.2010: WETTBEWERB LRA PLAUEN

Sanierung, Umbau und Erweiterung eines denkmalgeschützten Kaufhauses in der Innenstadt in Plauen waren die Aufgabenstellung, um den markanten Baukörper zur Kreisverwaltung umnutzen zu können. Der in der Planungsgemeinschaft mit Neumann Architekten entwickelte Entwurf erzielte den 4. Rang (Engere Wahl). Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Prof. Claus Anderhalten lobte die Höhenstaffelungen und Fassadenrythmen des Neubauteils und dessen Integration in das bauliche Umfeld sowie die angenehme Proportion der Erschließungsflächen und die guten Aufenthaltsbereichen für die Besucher.

04.03.2010: RICHTFEST IN AUGSBURG

Bei kaltem, aber sonnigen Wetter feierte die Universität Augsburg am 04.03. das Richtfest für den Neubau Kunst und Musik. Zahlreiche Gäste aus der Landes- und Lokalpolitik, die Vertreter der Obersten Bayerischen Baubehörde, des Staatlichen Bauamtes Augsburg und der Verwaltung der Universität Augsburg, sowie die direkten Nutzer der Fachgruppen Kunst und Musik, äußerten sich begeistert über die Architektur und die schon im Rohbau erkennbaren räumlichen Qualitäten des Entwurfs. Während für Herrn Prof. Kraemer von der Musik der große Konzertsaal die Erwartungen dominiert, lobte Frau Prof. Kirchner die Präsentations- und Entfaltungsmöglichkeiten für die Kunst. Die Fertigstellung ist zum Sommer 2011 geplant.